Case Study inovoo GmbH

Kausale KI statt Bauchgefühl

Versicherungsbedarf entsteht im Leben, nicht im Antragsformular. Umzug, Familienzuwachs, Jobwechsel, Immobilienkauf – all das verändert den Schutzbedarf. Sichtbar wird es zuerst auf dem Konto.
Doch zwischen Transaktion und Lebensereignis klafft eine Lücke. Was, wenn eine KI sie schließen könnte und ihre Empfehlungen auch erklären?
Alecto GmbH sichert sich die Forschungszulage für erklärbare KI im Versicherungskontext
Aus Finanztransaktionen werden versicherungsrelevante Lebensereignisse

Wenn Daten mehr wissen als Formulare

Die Alecto GmbH stand vor einer Lücke im Stand der Technik. Bestehende Verfahren für Event Detection, Policy Learning oder Zeitreihensynthese scheitern an hybrid kodierten Finanzdaten: Sie liefern weder semantisch strukturierte Repräsentationen noch rekonstruierbare Zielzustände.

Alecto: InsurTech aus Kreuzberg

Die Alecto GmbH betreibt unter der Marke Friendsurance eine der bekanntesten InsurTech-Plattformen Deutschlands. 2010 gegründet, heute rund 90 Mitarbeitende am Mehringdamm in Berlin. Der Anspruch: Versicherungs-Entscheidungen nachvollziehbar treffen.
Sitz der Alecto GmbH am Mehringdamm in Berlin-Kreuzberg

Ontologie, Zielpfade, Kontrafaktik

Das Team entwickelte ein modulares Empfehlungssystem aus drei Bausteinen. Ein Ontology-Masked-Contrastive-Modul induziert semantisch latente Ereignisklassen aus kodierten Transaktionsdaten. Ein IRL-Modul rekonstruiert daraus individuell konvergente Zielpfade.

Den Abschluss bildet
ein Score-based Diffusion Model, das kontrafaktische Interaktionssequenzen erzeugt. Das sind plausible Alternativen zu dem, was tatsächlich passiert ist. Erst dadurch lassen sich kausale Effekte bewerten statt nur Korrelationen zu zählen. Aufgebaut Cloud-basiert über Terraform-Module, ergänzt um bidirektionale GRU-Netze und graphbasierte Embeddings.

Unsere Forschung ist erklärungsbedürftig – Banhoek hat sie erklärt. Und zwar so, dass die Gutachter sofort verstanden haben, worum es geht.

Tim Kunde, Geschäftsführer der Alecto GmbH
Tim Kunde, Geschäftsführer der Alecto GmbH
Wer seine Innovation belegen kann, sichert sich die Forschungszulage. Wir zeigen, wie’s geht.

Was die BSFZ überzeugt hat

Banhoek Consulting hat ein hochabstraktes KI-Vorhaben in die Sprache der Gutachter übersetzt. Entscheidend war die saubere Abgrenzung zum Stand der Technik, etwa zu Verfahren wie TabCL, denen die semantische Tiefenstruktur fehlt.

Ebenso wichtig: die offene Benennung der Risiken. Von unzureichender Ereignisgranularität bis zum möglichen Kollaps der Zielgerichtetheit im IRL-Modul. Genau diese Unwägbarkeiten qualifizieren ein Vorhaben für die Forschungszulage. Der Bescheid kam keine vier Wochen nach Antragstellung: Alle drei Kriterien erfüllt.

Förderquote trifft Innovationskraft

650.000 € Forschungszulage für 272,75 Personenmonate über dreieinhalb Jahre – bei einem Vorhaben, das Alecto komplett aus eigenen Mitteln gestemmt hat, ohne weitere Förderprogramme.

Der Effekt geht über die Kasse hinaus. Fördermittel schaffen Spielraum für Ablationsstudien, für Validierungsmetriken, für die Experimente, die man streicht, wenn das Budget eng wird. Genau dort entstehen aber die Sprünge.
Viele Tech-Unternehmen scheitern nicht an ihren Ideen, sondern an der Finanzierung ihrer Forschung. Dieses Beispiel zeigt: Auch ein Vorhaben, das rückwirkend 2022 beginnt und tief in latenten Räumen operiert, ist förderfähig. Vorausgesetzt, es wird nachvollziehbar beschrieben.

PROJEKT-STECKBRIEF

Die Berliner Alecto GmbH erforscht ein modulares Empfehlungssystem, das versicherungsrelevante Lebensereignisse aus Finanztransaktionen erkennt, bewertet und kontrafaktisch simuliert. Mit Banhoek Consulting wurde daraus ein Antrag, der auf Anhieb bescheinigt wurde.
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Unternehmen: Alecto GmbH (Friendsurance)
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Innovation:  Erklärbares KI-Empfehlungssystem für Versicherungsprodukte
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Personenmonate: 272,75
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Zeitraum: 01/2022 – 07/2025
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Branche: InsurTech / Künstliche Intelligenz
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Fördersumme: rund 650.000 €
Förderbescheid schwarz auf weiß: Mit Banhoek wird aus Antrag Wirklichkeit – professionell, förderfähig, erfolgreich.

Dipl.-Kfm. Markus Pöhlmann

Geschäftsführender Gesellschafter
Banhoek Consulting: Ihre Experten für die Beantragung der Forschungszulage. Über 100  erfolgreiche Anträge, Erfolgsquote  >95%. Mehr als 30 Mio. € Förderung für unsere Kunden erzielt.   

Unsere Experten prüfen, wie hoch Ihr Anspruch auf Förderung ist!

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