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A4Q Global Services GmbH

Täuschung fehlerfrei erkennen

KI-gestützte Sensorfusion und Sprachmodelle für sichere und faire Remote-Prüfungen

Werner Henschelchen

Werner Henschelchen

Geschäftsführer der A4Q Global Services GmbH

Forschungszulage

Projektzeitraum

01/2022 – 12/2026

Prüfungskandidatin bei einer Online-Prüfung am Laptop, Symbolbild für die KI-gestützte Täuschungserkennung der A4Q Global Services GmbH.

Die Geschichte in Kürze

01

Herausforderung

Täuschung in Remote-Prüfungen zuverlässig erkennen und Freitextantworten konsistent bewerten, auch bei instabilen Videostreams.

02

Unser Beitrag

Banhoek grenzte das Vorhaben sauber vom Stand der Technik ab und benannte die Risiken konkret.

03

Ergebnis

Alle drei Kriterien erfüllt, Bescheinigung im Juli 2026, rückwirkend ab Januar 2022.

Ein Blick zur Seite. Ein Geräusch im Hintergrund. Ein Videobild, das für zwei Sekunden einfriert. In einer Remote-Prüfung kann all das Betrug sein. Oder einfach nur ein schlechtes WLAN.

Die A4Q Global Services GmbH aus Oberhaching hat erforscht, ob eine KI den Unterschied zuverlässig erkennt. Und ob sie offene Prüfungsantworten so bewerten kann, dass zweimal dieselbe Antwort auch zweimal dieselbe Note bekommt.

Zwischen Betrug und Fehlalarm

Remote-Prüfungen haben zwei offene Flanken. Die Täuschungserkennung versagt, sobald die Umgebung unruhig wird: schwankende Bandbreiten, wechselnde Kameraperspektiven, Licht und Schatten. Harmlose Ereignisse sehen dann aus wie Täuschung, echte Täuschung geht im Rauschen unter.

Die zweite Flanke sind Freitexte. Sprachmodelle können offene Antworten bewerten, aber nicht deterministisch. Sie halluzinieren, sie urteilen je nach Kontext anders. Für eine Zertifizierungsprüfung ist das inakzeptabel. Bestehende Systeme lösen jeweils nur einen Teil des Problems: Überwachung oder Bewertung, selten beides, kaum unter realen Störbedingungen.

A4Q Global Services GmbH: Zwischen Betrug und Fehlalarm

A4Q: Zertifizierungen für die IT-Welt

A4Q steht für Alliance for Qualification. Unter dieser Marke entstehen Qualifizierungsinhalte und Zertifizierungsschemata für IT-Fachleute. Die A4Q Global Services GmbH mit Sitz in Oberhaching bei München verantwortet das Forschungsvorhaben.

Das Kernteam im Unternehmen ist klein. Die Forschung selbst lief deshalb von Anfang an vollständig als Auftragsforschung: fünf externe Partner in Deutschland und Tschechien, koordiniert über eine gemeinsame wissenschaftlich-technische Ausrichtung. Begonnen hat das Vorhaben im Januar 2022, es läuft bis Ende 2026.

Fünf Datenströme, ein Urteil

Der Kern ist multimodale Sensorfusion. Audio, Video und Interaktionsdaten laufen asynchron und in schwankender Qualität ein. Das Team entwickelte Verfahren, diese Ströme zeitlich zu synchronisieren und zu einem robusten Gesamtbild zu verschmelzen, auf dem neuronale Modelle Anomalien erkennen.

Parallel wurden Sprachmodelle domänenspezifisch angepasst. Kuratierte Prüfungstexte, iterative Trainings- und Feedbackzyklen und Ensemble-Ansätze über mehrere Modellarchitekturen sollen Halluzinationen eindämmen und Bewertungen stabil machen. Die Messlatte war klar gesetzt: über 95 Prozent Erkennungsgenauigkeit bei unter 2 Prozent Fehlalarmen.

Wenn ein Ansatz scheitert

Nicht jeder Weg hielt der Realität stand. Die zuerst entwickelte Systemarchitektur erfüllte die Anforderungen an Datenverarbeitung, Modellintegration und Robustheit unter realen Bedingungen nicht. Die Arbeiten wurden neu strukturiert und von anderen Partnern weitergeführt.

Genau das ist Forschung. Ob sich eine generalisierbare Lösung überhaupt realisieren lässt, war von Beginn an ungewiss. Ob die Datenkonsistenz reicht, um echte Täuschungsversuche von harmlosen Ereignissen zu trennen, ebenso. Und ob Trainingsmechanismen eine stabile Bewertungslogik garantieren können, auch.

Forschung ohne eigenes Labor

Auftragsforschung ist voll förderfähig. Viele Unternehmen wissen das nicht. Sie glauben, ohne eigene Entwicklungsabteilung gebe es keine Forschungszulage. Entscheidend ist aber, dass die beauftragten Arbeiten überwiegend Forschungscharakter haben und zum Ziel des Vorhabens beitragen.

Banhoek Consulting grenzte das Vorhaben sauber vom Stand der Technik ab, ordnete die Arbeiten aller fünf Auftragnehmer dem Forschungsziel zu und benannte die Risiken konkret. Der Bescheid kam am 10. Juli 2026, rund zwei Monate nach Antragstellung. Alle drei Kriterien erfüllt, rückwirkend ab Januar 2022.

Eine Prüfung muss Betrug erkennen ohne ehrliche Kandidaten zu verdächtigen. Genau da liegt unsere Forschung.

Werner Henschelchen

Geschäftsführer der A4Q Global Services GmbH

Tino Heidötting, Geschäftsführender Gesellschafter von medo check
Medo Check GbR

Gesundheit & Medizintechnik

Software & IT

Über Daten zu Therapie-Erfolgen

Personalisierte Trainingstherapie mit KI – und rund 370.000 € Forschungszulage für die Entwicklung.

Die Forschungszulage verschafft uns Freiräume zum Forschen – Banhoek hat die Argumente geliefert, die den Ausschlag gaben.

Tino Heidötting

Geschäftsführender Gesellschafter von medo check

Über Daten zu Therapie-Erfolgen
Eric Dörheit, CEO und Co-Founder der Data Spree GmbH
Data Spree GmbH

Industrie & Maschinenbau

Software & IT

KI statt Fließband-Kontrolle

Industrielle Bildverarbeitung mit Low-Code-KI: Forschungszulage schafft finanziellen Spielraum für die Entwicklung.

Dank Banhoek konnten wir eine hochkomplexe KI-Innovation durch staatliche Förderung refinanzieren – schnell, effizient und ohne Stress.

Eric Dörheit

CEO und Co-Founder der Data Spree GmbH

KI statt Fließband-Kontrolle
Jens Meichsner und Niels Grabbert Geschäftsführer, stenon GmbH
Stenon GmbH

Agrartechnologie

Echtzeitwerte statt Laboranalyse

Bodendaten direkt auf dem Feld: Wie stenon seine komplexe Forschung für die Forschungszulage nachvollziehbar machte.

Banhoek hat unser Projekt auf den Punkt gebracht – komplex, international, förderfähig.

Jens Meichsner und Niels Grabbert

Geschäftsführer, stenon GmbH

Echtzeitwerte statt Laboranalyse

100+ innovative Unternehmen vertrauen unseren Dienstleistungen

Dipl.-Kfm. Markus Pöhlmann

Geschäftsführender Gesellschafter
Banhoek Consulting: Ihre Experten für die Beantragung der Forschungszulage. Über 100  erfolgreiche Anträge, Erfolgsquote  >95%. Mehr als 30 Mio. € Förderung für unsere Kunden erzielt.   

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