1. Beschleunigte „Time-to-Certification“ statt nur Time-to-Market
Die Forschungszulage hilft Luft- und Raumfahrtunternehmen, Entwicklungs- und Validierungszyklen finanziell abzufedern und wichtige Programmmeilensteine (z. B. Prototypen, Tests, Nachweisführung) schneller zu erreichen. Dadurch gewinnen Sie Handlungsspielraum, um auf Änderungsanforderungen, neue Normen oder Kundenanforderungen agiler zu reagieren – ohne F&E‑Budget zu überdehnen.
2. Förderung von Schlüsseltechnologien wie Leichtbau, Elektrifizierung und Autonomie
Die Forschungszulage unterstützt gezielt Projekte, die über den Stand der Technik hinausgehen und technische Ungewissheiten adressieren – genau das ist in Aerospace bei neuen Werkstoffen, Systemarchitekturen und Algorithmen häufig der Fall. So können Sie disruptive oder hochkomplexe Entwicklungsrouten (z.B. neue Strukturkonzepte, energieeffiziente Systeme, robuste Sensorik) wirtschaftlich besser tragen.
3. Schnellere Anpassung an technologische und regulatorische Veränderungen
Die Luft- und Raumfahrt ist geprägt von langen Produktlebenszyklen, aber gleichzeitig steigenden Anforderungen an Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Mit der Forschungszulage schaffen Sie finanzielle Flexibilität, um technologische Sprünge (z. B. neue Fertigungsprozesse, neue Nachweismethoden, neue Systemintegration) planmäßig voranzutreiben und Ihre Position in Programmen und Lieferketten zu stärken.
4. Entwicklung maßgeschneiderter Systeme und Komponenten für OEMs & Tier-1
Mit der Forschungszulage können Sie spezialisierte Komponenten, Subsysteme oder Fertigungsprozesse entwickeln, die exakt auf Plattformen, Kundenlastenhefte und Einbauumgebungen zugeschnitten sind. Das stärkt Ihre Differenzierung in Ausschreibungen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, in langfristigen Programmen als Innovationspartner gesetzt zu werden – besonders, wenn Ihre Entwicklung echte technische Ungewissheit adressiert.
5. Optimierung von Entwicklungs- und Testprozessen (MBSE, Simulation, Digital Twin)
Zusätzliche Mittel aus der Forschungszulage ermöglichen es, Engineering-Prozesse zu verbessern: mehr Simulation statt teurer Iterationen, robustere Testmethoden, bessere Datenanalyse aus Prüfständen und Flug-/Bodentests. Gerade wenn Sie damit neue, nachvollziehbar planmäßige Vorgehensweisen etablieren, kann das die technische und wirtschaftliche Performance Ihrer F&E deutlich verbessern.
6. Ausbau digitaler Services & datenbasierter Angebote („Connected Aircraft/Space“)
Viele Luft- und Raumfahrtunternehmen erweitern ihr Angebot um digitale Funktionen: Zustandsüberwachung, Predictive Maintenance, Flotten-/Missionsdatenanalyse oder sichere Datenpipelines. Entwicklungsarbeiten mit klarer technischer Unsicherheit (z. B. robuste Modelle, Datenqualität, Echtzeitfähigkeit, Safety-/Security-Anforderungen) lassen sich über die Forschungszulage mitfinanzieren und beschleunigen.
7. Stärkung von Safety, Security & Zuverlässigkeit (Avionik/Space)
Investitionen in fortschrittliche Sicherheits- und Zuverlässigkeitskonzepte (z. B. neue Teststrategien, Fehlertoleranz, sichere Architekturen) sind in Aerospace wettbewerbsentscheidend und oft technisch anspruchsvoll. Die Forschungszulage kann helfen, diese F&E‑Aufwände besser zu tragen – sofern die Projekte als neuartig, planmäßig und technisch riskant/ungewiss begründet sind.
8. Kostenübernahme bei F&E‑Projekten (Planbare Liquiditätsentlastung)
Die Forschungszulage ist ein Hebel, um einen Teil Ihrer F&E‑Kosten über die Steuer zurückzuerhalten und damit Budgets zu entlasten – besonders bei personalintensiver Entwicklung. Das ist in Aerospace relevant, weil ein großer Teil der Wertschöpfung in Engineering, Test, Analyse und Iteration steckt.
9. Langfristige Planungssicherheit für mehrjährige Programme
Mehrjährige Entwicklungsprogramme binden Ressourcen über lange Zeit – mit der Forschungszulage schaffen Sie mehr Planbarkeit in der F&E‑Finanzierung und können Innovationsroadmaps stabiler durchziehen. Das unterstützt strategische Entscheidungen (Build vs. Buy, Technologiepfade, Kapazitätsaufbau) und reduziert den Druck, F&E bei Budgetschwankungen zu kürzen.