1. Schnellere Umsetzung von Innovationen auf der Baustelle
Die Forschungszulage schafft finanziellen Spielraum, um Entwicklungszyklen zu verkürzen und neue Bauverfahren schneller in Pilotprojekten zu testen. Das hilft, Innovationen früher in die Ausführung zu bringen – trotz enger Terminpläne und laufender Projekte.
2. Förderung von nachhaltigen Materialien und klimafreundlichen Bauweisen
Ob CO₂-reduzierte Betone, alternative Bindemittel, Recycling-Baustoffe oder neue Dämm- und Fassadensysteme: Die Forschungszulage unterstützt gezielt Vorhaben, die technische Unsicherheiten lösen und messbar über den Stand der Technik hinausgehen. So wird nachhaltige Innovation wirtschaftlich planbarer.
3. Schnelle Anpassung an neue Normen, ESG- und Energieanforderungen
Regulatorik, Nachweispflichten und Energieeffizienzstandards verändern sich laufend. Die Forschungszulage ermöglicht es, neue Anforderungen (z. B. Monitoring, Nachweisführung, Materialperformance) schneller in Entwicklungs- und Testprogramme zu überführen, ohne die Liquidität zu belasten.
4. Entwicklung maßgeschneiderter Prozess- und Systemlösungen
Viele Innovationen im Bau entstehen nicht „von der Stange“, sondern aus konkreten Projektanforderungen: BIM-basierte Prozessketten, digitale Qualitätskontrollen, Sensorik/Monitoring, neue Takt- und Logistikkonzepte. Mit der Forschungszulage lassen sich solche Lösungen strukturiert entwickeln und prüfsicher dokumentieren
Effizientere Bauabläufe durch Digitalisierung und Automatisierung
Zusätzliche Mittel helfen, Prozesse zu standardisieren und zu automatisieren – von der Baustellenlogistik über Vorfertigung bis zur datenbasierten Bauüberwachung. Ergebnis: weniger Nacharbeit, stabilere Abläufe, bessere Kalkulationssicherheit.
6. Skalierung von Vorfertigung und modularen Baukonzepten
Modulares Bauen, serielle Sanierung und Vorfertigung bieten enorme Potenziale, sind aber in der Praxis oft mit technischen Unsicherheiten verbunden (Schnittstellen, Toleranzen, Montageabläufe, Qualitätssicherung). Die Forschungszulage unterstützt die Entwicklung reproduzierbarer, skalierbarer Lösungen über mehrere Projekte hinweg.
7. Mehr Resilienz durch Bauwerksmonitoring und Predictive Maintenance
Sensorik, IoT und datenbasierte Modelle ermöglichen Zustandsüberwachung, Lebensdauerprognosen und frühzeitige Schadensdetektion. Förderfähige Entwicklungsarbeit hilft, diese Systeme robust, normkonform und wirtschaftlich in reale Bauwerke zu integrieren.
8. Kostenerstattung bei F&E-Projekten – weniger Risiko, mehr Mut zum Testen
Gerade im Bau sind Tests, Prototypen und Pilotanwendungen teuer (Prüfstände, Materialtests, Versuchsfelder, Messkampagnen). Die Forschungszulage reduziert das finanzielle Risiko und erleichtert Entscheidungen für Innovationsprojekte mit unsicherem Ausgang.
9. Langfristige Planungssicherheit für Innovations- und Investitionsprogramme
Mit einer systematischen Forschungszulage-Strategie können Bauunternehmen F&E-Roadmaps über Jahre aufbauen – statt Innovation nur „nebenbei“ zu betreiben. Das verbessert Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitgeberattraktivität und die Fähigkeit, Großprojekte technisch souverän umzusetzen.