KI-gestützte Werkzeugaufbereitung von FRAISA

Präzision neu gedacht

FRAISA ist seit Jahrzehnten bekannt für hochpräzise Zerspanungswerkzeuge. Mit über 100 Beschäftigten steht das Unternehmen für Qualität und Innovation in der metallverarbeitenden Industrie.

Doch der Wettbewerb wird härter: Kunden fordern längere Standzeiten, kürzere Durchlaufzeiten und maximale Wiederaufbereitung ihrer Werkzeuge – bei gleichbleibender Präzision im Mikrometerbereich.

Das Bild zeigt eine helle, moderne Produktionsumgebung mit blau-weißer Grundstimmung. Im Vordergrund sitzt ein junger Mann in schwarzem Hemd, der lächelnd ein Präzisionswerkzeug in der Hand hält und seiner Kollegin, einer Ingenieurin in grauer Arbeitskleidung und Brille, erklärt. Beide wirken konzentriert und engagiert. Im Hintergrund arbeiten zwei weitere Ingenieure an Computern mit technischer Software, während durch große Fenster viel Tageslicht in den Raum fällt. Die Szene vermittelt Teamgeist, Innovation und technische Präzision.

Der Engpass: Verschleiß-Erkennung als Nadelöhr

Bisher beruhte die Analyse verschlissener Werkzeuge auf Erfahrungswerten und der subjektiven Einschätzung der Mitarbeiter. Das machte den Prozess stark abhängig vom Fachpersonal und beschränkte die Skalierbarkeit. Etablierte Messmaschinen waren für eine Verschleißerkennung nicht geeignet.

FRAISA: Präzision, die Maßstäbe setzt

Die FRAISA SA mit Sitz in Bellach ist ein führender Hersteller von Präzisionswerkzeugen für die Metallbearbeitung. Das Unternehmen steht seit Jahrzehnten für höchste Qualität, technologische Innovation und „Passion for Precision“ – von der Entwicklung über die Fertigung bis zur Wiederaufbereitung von Hochleistungswerkzeugen.

Von der Idee zum förderfähigen Spitzenprojekt

Gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwestschweiz entwickelte FRAISA ein System, das jedes Werkzeug automatisch vermisst, Verschleißmuster erkennt und daraus präzise Schleifparameter ableitet. Herzstück sind Machine-Learning-Algorithmen wie Support Vector Machines und neuronale Netze, kombiniert mit modernsten Bildverarbeitungstechniken.

Banhoek Consulting strukturierte das Projekt so, dass es alle Förderkriterien der Forschungszulage erfüllt – von der Neuartigkeit über die technischen Risiken bis zur präzisen Projektplanung. Durch gezieltes Projekt-Scoping konnten alle relevanten F&E-Elemente in den Antrag einfließen, ohne dass nicht-förderfähige Anteile den Erfolg gefährden.

Dank Banhoek Consulting konnten wir uns auf die technische Umsetzung konzentrieren und hatten die Sicherheit, dass unser Projekt förderfähig ist.

Philipp Nienhaus, Projektingenieur Produktion

Technische Komplexität war der Schlüssel zur Förderung

Die Herausforderung lag nicht nur in der Programmierung der Algorithmen, sondern auch in der Datenqualität: Jedes Werkzeug hat unterschiedliche Geometrien, Oberflächenreflexionen und Verschleißbilder.

Eine Taktzeit unter 4 Sekunden musste trotzdem erreicht werden. Banhoek Consulting stellte sicher, dass diese Unsicherheiten im Antrag nachvollziehbar beschrieben wurden – ein entscheidender Punkt für die Förderfähigkeit.

PROJEKT-STECKBRIEF

Banhoek Consulting sorgte für eine präzise Projektstrukturierung, sodass alle Kriterien der Forschungszulage erfüllt wurden.
Technische Risiken wie Datenqualität, Taktzeit und komplexe Bildverarbeitung überzeugten als förderfähige Herausforderungen.
Ergebnis: rund 25.000 € Förderung und ein klarer Wettbewerbsvorteil.

  • Unternehmen: Fraisa GmbH
  • Innovation: KI-gestützte Werkzeugverschleißerkennung & automatische Aufbereitung
  • Personenmonate: 16,1
  • Zeitraum: 06/2021 – 04/2024
  • Branche: Präzisionswerkzeuge / Maschinenbau
  • Fördersumme: rund 25.000 €

Dipl.-Kfm. Markus Pöhlmann

Geschäftsführender Gesellschafter
Banhoek Consulting: Ihre Experten für die Beantragung der Forschungszulage. Über 100  erfolgreiche Anträge, Erfolgsquote  >95%. Mehr als 30 Mio. € Förderung für unsere Kunden erzielt.   

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